„Erster Chemnitzer Mobilitätsknotenpunkt“: Alles, was Sie wissen müssen
- Parkplatz mit 32 Stellplätzen, davon acht mit Lademöglichkeit
- Eine Photovoltaikanlage auf dem Carport erzeugt vor Ort Strom aus Sonnenenergie
Was ist der Chemnitzer Mobilitätsknotenpunkt?
Der „Erste Chemnitzer Mobilitätsknotenpunkt“ ein gemeinsames Pilotprojekt von eins und der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz-Helbersdorf eG (WCH). Auf einem freien Grundstück der WCH an der Straße Usti nad Labem werden gleich mehrere Angebote miteinander verbunden: Parken, elektrisches Laden von E-PKW und Erzeugung regenerativen Stroms. Das Pilotprojekt verbindet Parkmöglichkeiten und Ladeangebote an einem Standort und erleichtert so den Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln.
Der Mobilitätsknotenpunkt verfügt über 32 Stellplätze, von denen acht mit Lademöglichkeit ausgerüstet sind. Die Ladeplätze sind mit einem Solar-Car-Port überdacht – hier wird also direkt vor Ort regenerativer Strom erzeugt und ins öffentliche Netz eingespeist. Mit der Photovoltaikanlage werden pro Jahr rund 20.000 kWh Strom erzeugt. Das entspricht einem ungefähren Jahresverbrauch von elf Chemnitzer Haushalten oder dem Jahresverbrauch von sieben E-PKW (bei circa 15.000 km Laufleistung). Die Photovoltaikanlage ergänzt das Mobilitätsangebot um die Stromerzeugung direkt am Standort.
Gleichzeitigt Lademöglichkeit für bis zu acht E-PKW:
- eine Schnellladesäule mit zwei Ladepunkten (2x75 KW oder 1x150 KW Ladeleistung)
- drei Normalladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten (je Punkt 22 KW Ladeleistung)
Der 58 kWh Akku eines VW ID.3 lässt sich damit beispielsweise bei 50kW Ladeleistung in rund 45 Minuten von 0 auf 80 Prozent aufladen. Ist der ID.3 mit einem 100kW Schnellader ausgestattet, halbiert sich die Ladedauer fast auf circa 25 Minuten. An einer Normalladestation dauert dieser Vorgang etwa sechs Stunden.

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